Man sollte niemals planen…

…denn das geht sowieso erst mal grundsätzlich in die Hose. Ich bin also gestern wie geplant mit Kind und Freundin und noch nem Kind in die City gedüst um meinem Einkaufswahn mal so richtig zu befriedigen.

Punkt 1. Wenn man Shoppen will, dann sollte man eher losfahren, damit sich das auch lohnt, weil wenn soviel uffm Plan steht macht das nicht so einen Spaß

Im gelben Shoppingparadies angekommen sellten wir ganz schnell fest…heute ist kein Schrapeltag. Ich hab da ne ganz tolle Hose entdeckt, die wollte ich eigentlich anprobieren, aber…wie schon gesagt…man sollte nicht planen. Freundin rief: „Wie findest Du diese Jacke?“ Also hab ich meine Hose wieder an den Haken gehängt und bin erst mal gucken gegangen. Jacke für den Knirps von der Freundin war defintiv zu groß, also bin ich frohen Mutes wieder zu meiner Hose gestiefelt. „Und wie findest Du die Hose hier?“  Meine Wenigkeit wieder kehrt marsch gemacht und die Hose begutachtet. Nebenbei gleich noch das eigene Kind in ein paar schicke Jacken gestopft um da mal zu gucken und immer wieder zu meiner Hose geäugt. Währenddessen ist die Freundin mit ihrem Fratz in Richtung Umkleidekabinen unterwegs gewesen – auf dem Weg dorthin traf sie meine Nageltante die gleichzeitig auch ihre beste Freundin ist – also musste ich ja erst mal ein bisschen Schnattern, wir hatten ja Zeit und meine Hose würde schon nicht weglaufen. Die Kids wurden denkbar unruhig – als ob die nicht mal 5 Minuten warten können – also mussten die Gespräche abgewürgt werden, der Knirps musste die Hose anprobieren und dann gings ab zur Kasse…ohne meine Hose

Punkt 2. Man sollte also nie mit Kindern shoppen gehen wollen!!!

Voller Stolz und gleichzeitig ein bisschen wehmütig stapelte ich die KINDERKLAMOTTEN auf dem Tresen und wollte bezahlen als…Sch…Geld vergessen. Mein Portemonaie lag zu Hause. Fuck…Mist, also habe ich alles erst mal zurücklegen lassen und bin – weil ich ja nüscht besseres an meinem Shoppingtag zu tun habe – ziemlich brastig zum Madiracer gestiefelt und nach Hause gedüst. Bis ich wieder zurück war in der Stadt war es bereits nach 5 – die Freundin war mit mehreren Tüten beladen, schließlich hat sie ja weitershoppen können und ich habe erst mal die Klamotten fürs Kind ausgelöst. (Ich frag mich immer noch warum die Verkäuferinnen so gegrinst haben als ich ein zweites Mal da in den Laden gekommen bin :-D)

Nachdem mir dann noch einfiel, dass ich ja noch beim „Arzt dem die Frauen vertrauen“ vorbei musste, hatte sich meine Shopping-für-Mutti-Hoffnung bereits auf ein Minimum reduziert – war aber noch nicht völlig ausgelöscht – sollte ja nur ein Gespräch werden. Inklusive Wartezeit und so war es dann nach sechs als wir diese heiligen Hallen verließen und während ich gedanklich schon wieder auf dem Weg zu meiner Hose, dem Schuhladen und weiteren Geschäften war und voller Tatendrang nun auch mal für mich gucken wollte, drang mir die Stimme meiner Freundin ins Ohr, die da Dinge säuselte von…sie müsse nun Heim, weil der Knirps Tags zuvor erst sehr spät eingeschlafen war und darum am gestrigen Tag eher ins Bett sollte… Öhm…Ja…Während also mein Hosen- und Schuhtraum zerplatzte ergab ich mich in mein Schicksal – ich musste ja auch noch kochen – und beendete meinen Schoppingtag ziemlich erfolglos, zumindest was mich anging.

Ganz ehrlich? So hatte ich mir das nicht vorgestellt!!! Aber..das nächste mal werde ich nicht planen sondern einfach nur losfahren und kaufen…

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