Rückblick

Trotz meiner Befürchtungen muss ich sagen, dass ich Weihnachten, meinen Urlaub und Silvester genossen habe. Es war wirklich rundherum schön. Da es meinen Liebsten pünktlich zu Weihnachten auf die Bretter schickte und ihn eine heimtückische Rüsselsseuche in die Waagerechte zwang, düste ich allein mit Kind durch die Gegend um meine Eltern zu besuchen, allerdings erst nachdem ich mir hab versichern lassen, dass die dortigen Straßenverhältnisse normal sind. Leider vergaß ich in meinem Feuereifer, dass das Normal bei meinen Eltern ein ganz anderes normal ist – denn dort ist es normal, dass sich die Schneeberge zu beiden Straßenseiten über einen Meter hoch türmen und Parkplätze nicht wirklich vorhanden sind. Dauerte auch nicht lange und ich habe mich festgefahren. Nach gefühlten 2 Stunden, massenhaft rotierenden Reifen und einem unangenehmen Gummigeruch gab mich die Shcneewehe wieder frei.

Nach drei Stunden Fahrzeit inklusive den Bemühungen der Schneewehe wieder zu entkommen, kam ich pünktlich zum Mittagessen bei meinem Ellis an. Leider konnte ich nicht so lange bleiben wie ich gerne gewollt hätte, denn irgendwie musste ich ja auch wieder nach Hause kommen – aber auch das ging alles gut – Autobahn war frei wie im Sommer

Auch den zweiten Feiertag verbrachte ich getrennt von meinem Schatz und fuhr stattdessen mit seinen Eltern zu seiner Oma. Wir sind griechisch Essen gegangen – und dieser Grieche da hat soooo leckeres Essen – da war es mir egal, dass ich eigentlich noch satt vom Vortag war – Weihnachten ist halt ne Fressorgie.

Zwischen den Jahren schlossen wir uns dem Umtauschrausch der anderen Mitbürger an – auch wenn wir keine Geschenke umtaushcten sondern Bettwäsche, die schweineteuer und kaputt war. Naja, als Belohnung haben wir gleich noch teurere und schönere mitgenommen, die nun auch heile ist. Ein weiteres Highlight für mich zwischen den Jahren war der Zirkus Flic Flac in Kassel – ein Nicht-Weihnachtsgeschenk meines Liebsten, denn schließlich wollten wir uns ja nichts schenken im vergangenen Jahr. Kann ich jedem nur empfehlen, es war wirklich spektakulär was die Artisten da auf die Beine gestellt hatten.

Und dann war auch schon Freitag der 31.12 2010. Die ursprünglichen Pläne, die es eigentlich gar nicht gab, wurden von uns über den Haufen geworden und stattdessen holten wir uns Kind und Schwiegereltern nach Hause um mal gemeinsam den Jahreswechsel zu bestreiten. Der leckere Likör blieb bei mir – der Rest gab sich mit ner unheimlich leckeren und alkoholfreien Bowle zufrieden – allen gings gut. Auch zu Essen gab es wieder reichlich und es ist unheimlich schwer wach zu bleiben, wenn man so kuglrund gefuttert ist und es zudem noch so mollig warm ist – aber auch dass haben wir erfolgreich gebacken gekriegt.

Irgendwann zwischen 2 und 3 Uhr nachts hat mich dann mein Bettchen lautstark gerufen – und jetzt ist das neue Jahr schon wieder 3 Tage alt, der Urlaub ging zu schnell vorbei, die Arbeit hat mich wieder und ich frage mich, wo eigentlich die Zeit geblieben ist. Ob das neue Jahr genau so schnell davon rennt wie das Alte?

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