Borderline und PTBS (Teil 2)

Ich hab es ja im letzten Beitrag schon angerissen und möchte nun mehr darauf eingehen, wie ich die Welt erlebe. Dazu werde ich einfach schreiben und die einschießenden Gedanken, sofern ich sie greifen kann, in Klammern dahinter setzen.

Ich habe gute und weniger gute Tage – hat jeder, ist mir auch bewusst – aber der Unterschied liegt ja zwischen dem „normalen“ Menschen und Menschen wie mir darin, wie die Art der Wahrnehmung ist und wie man letztendlich mit Problemen umgeht.

Viele Menschen, denen ich vertraue, weil ich spüre dass sie mir (zumindest jetzt noch) wohlgesonnen sind, mögen mich und wissen auch dass ich psychisch echt angeschlagen bin ( warts nur ab, sie nervt das irgendwann auch und weg sind sie).

An guten Tagen verläuft mein Leben recht ruhig, es gibt keine negativen Einwirkungen  von außen und ich fühle mich so gesehen recht wohl und sicher. Da ich in dieser Zeit aber weniger wachsam bin, lässt das dicke Ende natürlich nicht auf sich warten. Auch wenn ich immer wieder höre und auch weiß, dass das Leben nun mal nicht geradlinig verläuft, so wünsche ich mir genau das. (Bullshit, es gibt keine Sicherheit).

Das entscheidende sind ja die Krisen, welche in letzter Zeit wieder vermehrt auftreten und mein Selbstwertgefühl (Du bist nichts wert) und mein Gefühlsleben (Lass den Scheiß)  enorm torpedieren. Da ich sehr reflektiert bin und mich sehr gut kenne und die meisten Sachen auch benennen kann, erleichtert es zwar die Arbeit an mir mit Hilfe meines Therapeuten, aber es nimmt mir weder den Schmerz ab, noch ändert sich durch das Wissen und die Reflektiertheit etwas für mich. Es macht mir eigentlich sogar mehr zu schaffen, eben weil ich es weiß und da doch nicht raus komm. (Wir sind eben schlauer und Du bist doof)

Viele Borderliner zeichnen sich durch ein sehr hohes Maß an Intelligenz aus, also weit über dem Durchschnitt. Ich habe es durch diese Intelligenz „geschafft“ ein sehr komplexes Gerüst an Glaubenssätzen und Schutzmechanismen aufzubauen, die sehr schwer abzubauen sind. (Du bist ja auch clever). Da die Thesen, die ich im Laufe der Jahre aufgestellt hab und die mir auch anerzogen wurden nicht oder nur schwer widerlegbar sind, bleibe ich nicht dauerhaft stabil. Meine aktuelle „Stabilität“ in Form von: ich stehe auf, erledige meinen Haushalt so weit ich mich dazu aufraffen kann, gehe arbeiten – ist zum einen trügerisch und zum anderen kann ich nicht wahrnehmen, dass es etwas Gutes ist und dass ich damit für mich ja schon viel erreicht habe.  (Wirst ja noch bestraft dafür dass Du was tust).

Ich bin damit groß geworden dass Leistung nicht anerkannt wurde und selbstverständlich ist. Deshalb ist es auch heute für mich zum Großteil selbstverständlich, dass ich Arbeiten gehe, selbst wenn ich krank bin oder es mir nicht gut geht. Ich denke dann an meine Kollegen, an meine Vorgesetzten und wie kompliziert es teilweise ist die fehlenden Personen zu ersetzen – und ich bin da. Grenzen zu setzen fällt mir nach wie vor schwer. Auch wenn es, gerade in Krisen vllt gut wäre etwas Abstand zu haben, so macht mir das auch Angst, denn dann wäre ich viel länger mit mir alleine, würde noch mehr grübeln (Du grübelst nicht, wir diskutieren) und es würde sich nichts ändern, außer dass es mir noch schlechter geht. Natürlich passieren mir bei der Arbeit, gerade in schlechten Phasen dann auch vermehrt Fehler. Das macht mir zu schaffen und ich gehe sehr hart mit mir ins Gericht (Versager, zu blöd zum Konzentrieren, nichts kriegst Du auf die Reihe), und bin immer froh, wenn dann nicht noch Feedback von „aussen“ durch Vorgesetzte kommt.

Ich wollte schon ein paar Mal das Handtuch werfen, eben auf Grund dieser Gedanken, aber ich habe es nicht getan. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die einen sind rationeller Natur: Ich brauch den Job um nicht vollends im Sumpf zu versinken. Ich verdiene Geld und dass, weil ich es mir erarbeitet habe – ich kann ja mit „geschenktem“ Geld vom Amt – auch wenn ich es aufstockend beziehen muss – nicht umgehen und fühle mich schlecht. Ich bin nicht gern abhängig und es kotzt mich auch an dass ich das in Anspruch nehmen muss (weil Du eben blöd bist).

Aber auch eine emotionale Komponente spielt eine Rolle. Ich mache das erste Mal in meinem Leben im Beruf die Erfahrung, dass man mich mag (völlig unverständlich). Ich habe zu allen Kollegen ein gutes Verhältnis und zu einigen auch schon ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut (weil die Dich nicht kennen Miststück). Ich möchte das nicht verlieren und ich habe auch Angst mir einen Job zu suchen wo ich vllt mehr verdiene und weg könnte vom Amt – weil ich weiß was ich da habe und neues ist nun mal sehr unsicher und gefährlich. Zusätzlich traue ich mir eine Vollzeitbeschäftigung bei völlig fremden Menschen in einer neuen Umgebung auch gar nicht zu. Dort würde wieder der Perfektionismus greifen – gib alles, Du musst funktionieren. Ich habe meinen jetzigen Job auch nur angenommen, weil er anfangs befristet war. Ich wusste also, wenn es Kacke laufen würde, müsste ich das nicht ewig aushalten, konnte also reinschnuppern ohne mich komplett zu verpflichten und zu binden. Ich bin froh dass man sich dort für mich eingesetzt hat und ich bleiben durfte.

Ich habe dort eine sehr liebe Kollegin, die ich ansprechen kann wenn bei mir mal wieder die Luft brennt. Gerade wenn die paranoiden Gedanken wieder auftauchen – ich hatte einen Fehler gemacht und hatte das Gefühl dass alle mich angucken und tuscheln und mir scheinheilig ins Gesicht lächeln während hintenrum an meinem Ast gesägt wird  – und wir können darüber reden. Ich habe nicht das Gefühl dass ich für meine Gedanken und Gefühle verurteilt und abgestempelt werde, dafür bin ich sehr dankbar.

Die Gedanken die ich habe kommen von meinen Persönlichkeitsanteilen. Jeder Mensch hat die. Es handelt sich dabei eigentlich nur um Emotionen, aber ich hätte die Störungen ja nicht wenn ich wäre wie „normale“ Menschen.  Diese Gefühle sind in jedem Menschen und machen ihn aus.  Es gibt gute und böse und der nicht erkrankte Mensch steht quasi über allem und bewacht das System.

Bei mir ist das etwas anders. Ich nehme die Gefühle als solche nicht als Teil von mir wahr. Durch die frühlindliche Abspaltung – Teil des Überlebensprozesses – sind sie außerhalb meines Systems. Ich nehme sie in Krisensituationen auch als eigenständige Personen wahr, die in meinem Gedankenbild zwar alle mein Aussehen haben, aber unterschiedlichen Alters und Auftretens sind. Ich beschreib euch mal ein paar Ichs, die häufiger anzutreffen sind. Da gibts nen Teenieabbild von mir, rockig-punkig und ziemlich auf Krawall gebürstet. Es gibt eine „Femme Fatale“ – diese recht erotische Frau symbolisiert die sexuelle Komponente. Dann gibts noch recht harmlos aussehende Ichs – die Kontrolleure. Sie kommentieren hauptsächlich und würden auch gern sehen dass ich endlich von der Bildfläche verschwinde (Du würdest der Welt einen Gefallen tun! Nein, Vanessa braucht Dich). Letztere ist die Mutter in mir, auch erwachsen. Die kindlichen Anteile nehme ich selten wahr. Da muss mein System gehörig in Aufruhr sein, dann sehe ich kleine und verschüchterte Mini-Madis, die Angst haben. Und irgendwo in dem Ganzen sehe ich auch mich, also den eigentlich Erwachsenen Menschen der so aussieht wie ich aktuell. Dieser Anteil ist schwach und recht verschüchtert, gerade wenn da mal wieder Randale angesagt ist.

Wenn ich in für mich schwierige Situationen komme, übernimmt ein anderer Part von mir das Ruder. Ich merke das bewusst und habe nicht die  Kraft etwas dagegen zu unternehmen. Als Beispiel die „Femme Fatale“. Wenn dieses Ich durchkommt, dreht sich alles nur um die Umsetzung der sexuellen Triebe. Dieses Ich lässt alles zu und auch alles mit sich machen – Hauptsache der Trieb ist befriedigt. Ich erlebe das in einem eingefrorenen Zustand, handlungsunfähig. Ich werde missbraucht, dieser Körper wird missbraucht und es bleiben Ekel, Scham, Schuld und pure Verachtung für mich selbst übrig. Die Femme Fatale interessiert nicht dass es mir und den Kindern in mir dann so schlecht geht. In einer Traumasitzung wurde das sehr deutlich – denn wir kamen zum Kern meiner Probleme. Alles lief wie in einem Film ab – Thema war der sexuelle Missbrauch – und ich erkannte, als plötzlich in dem Film meine Eltern auftauchten – dass ich so gesehen über 20 Jahre missbraucht wurde. Ich habe mich verkauft. Liebe und Geborgenheit, dass, was ich eigentlich immer nur wollte und nie erfahren hab , war für mich gleichgesetzt mit, Du bezahlst mit Deinem Körper. Ich habe nie eine eigene Sexualität entwickeln können – sie ist mir aufgezwängt worden von Männern. Klar hab ich das weitestgehend freiwillig mitgemacht, aber das macht es nicht besser. Ich wurde benutzt. Der Missbrauch durch meinen Ex-Mann war also eigentlich nur das I-Tüpfelchen eines Missbrauchs, der viel früher begann.

Wenn ich jetzt Intimität erlebe und die Femme Fatale doch stärker ist als ich – wobei ich dazu gelernt habe und die Angst noch mächtiger ist als sie, weshalb es nicht mehr dazu kommen wird und auch dieses Wissen dazu beiträgt ihr die Macht zu nehmen – kommen in Flashbacks alle Erinnerungen und Gefühle von Schuld, Scham, Ekel- und ich bleibe mit einem Scherbenhaufen zurück.   Es gehört ja zu ner Beziehung (stell Dich nicht so an, Versager, Du musst, sonst bist Du alleine weil niemand liebt Dich sondern nur Deinen Körper). Ich fühle mich wie eine Hure, beschmutzt und absolut verachtenswert.

Die Kontrolleure sind aber noch um einiges schlimmer. Sie sind auf Zerstörung aus. Zerstörung von positiven Gefühlen, Zerstörung von mir.

Ich bin nie komplett abgespalten. Auch das geht. Diese Menschen entwickeln wirklich völlig fremde Persönlichkeiten die dann auch eigenständig handeln ohne dass der eine was vom andern mitbekommt. Ich weiß nicht was Schlimmer ist – das bewusste Erleben mit Handlungsunfähigkeit oder letzteres, wenn die Erinnerungen so völlig fehlen. Es ist beides Scheiße, denn man ist so oder so ein Gefangener in sich selbst.

Das an sich ist ja schon schlimm, aber es ist nur Teil des Ganzen. Was passiert also, wenn ich in Krisen rutsche und was löst Krisen aus?

Auslöser kann alles sein. Das was ich in einem Moment „wegstecke“, weil es mir soweit ganz gut geht, kann am nächsten Tag oder auch schon nach Stunden das völlige Gegenteil auslösen und mich aus der Bahn bringen.

Ein Beispiel, welches mir vor Augen geführt hat was da eigentlich passiert und wie ungerecht ich auch sein kann.

Ich hatte eine Sitzung bei meinem Therapeuten. Ich hatte ihn um etwas gebeten und er kam dieser Bitte auch nach. Alles war gut. Allerdings lag meine Akte auf dem Tisch und als er etwas abheftete, hat er die Klammern nach innen gebogen statt nach außen. Ich hab ihn gebeten dass andersrum zu machen und er sagte nein. Er macht das eben immer so. Und der Film in meinem Kopf begann zu laufen. (Du bist ihm egal! Du bist nicht wichtig, denn sonst würde er Deine Wünsche berücksichtigen und umsetzen! Nicht mal sowas kleines tut er für Dich! Er verarscht Dich nur! Du bist nichts wert!…usw) Ich habe geweint und unter Tränen regelrecht gebettelt und hab ihm Vorwürfe gemacht und ihm auch genau das an den Kopf geworfen, was mir meine Gedanken mitgeteilt haben. Er fing an mit mir zu skillen – das sind kleine Übungen oder auch Gegenstände wie Ammoniak usw, die mir helfen Gegenreize zu setzen und somit wieder auf den Boden der Realität zurück zu kommen. Dann haben wir darüber gesprochen und er hat mich daran erinnert, dass er mir zehn Minuten vorher ja einen Wunsch erfüllt hat. Das hatte ich vergessen. Es war völlig weg. Für mich war das Erlebte und die Abwertung genauso real wie es eben die eigentliche Realität war, nur das diese nicht mehr existierte. Meine Welt brach in diesem Moment, als er diese Kleinigkeit verweigerte zusammen und dieser Wechsel zwischen der Hochanspannung und der vorherigen „entspannten“ Situation ging so schnell, dass ich das nicht wahrgenommen hab.

Für mich ist es normal so schnell emotional hin und her zu springen und immer wieder so extrem belastende Emotionen zu fühlen. Ich kann dann nicht mehr unterscheiden was real ist und was nicht, weil für mich beides real ist. Ich führe ein Leben zwischen Idealisierung und Abwertung, je nachdem, wie man mir gegenüber tritt.

Im Anschluss, als ich wieder „normal“ war, habe ich gleich die nächste Abfahrt auf meiner super gut ausgebauten emotionalen Autobahn genommen und schlitterte in das Gefühl Schuld. Nächste Krise (Da kannst Du mal sehen wie blöd Du bist! Kriegst nicht mal die einfachsten Sachen geschissen! Du bist das Letzte! Wie konnte ich das nur vergessen? Wieso konnte mir ein solcher Fehler unterlaufen? Ich muss doch immer alles richtig machen? Er hasst mich jetzt! Du hast es verdient weil Du Scheiße bist!)

Mein Therapeut hat dann eigentlich die ganze Stunde gebraucht um mich wieder soweit zu stabilisieren, dass ich nichts dummes anstelle oder in die Selbstverletzung geh.

Dies waren jetzt nur einige Beispiele darüber, wie ich lebe und fühle und wie schwer für mich jeder Tag ist. Ich habe Angst vor dem Umgang mit Menschen und kann doch nicht allein sein. Ich habe Angst, gerade weil ich natürlich immer mehr über mich lerne und was wo und wie passiert in meinem Kopf, dass ich es nie in den Griff bekomme, denn natürlich kommen so auch immer wieder neue Zweifel auf, ob ich das auch so richtig mache, ob ich blind werde gegenüber den Emotionen der anderen, ob ich alles richtig wahrnehme oder immer weiter verzerre. Diese Gedankenspiralen sind nur sehr schwer zu durchbrechen. Ich hinterfrage vieles, frage auch bei Menschen, die mir ja laut meines Gefühls wohlgesonnen sind, immer wieder nach ob ich das richtig empfinde und glaube einfach, dass sie ehrlich sind, auch wenn immer ein Aber zurückbleibt und die Gedanken in meinem Kopf versuchen, mir das Gegenteil zu beweisen.

 

 

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16 Gedanken zu “Borderline und PTBS (Teil 2)”

  1. Mein Gott Madimaus, du bist echt gut!
    Das Buch welches ich damals über Borderline gelesen habe, hat mich die Sache nicht ansatzweise so gut verstehen lassen, wie du in diesen beiden Posts.

    Jetzt wo ich das alles gelesen und mitgefühlt habe, würde ich dich am liebsten einfach mal in den Arm nehmen und knuddeln.
    Viel mehr kann ich im Augenblick gar nicht dazu sagen.

    1. Vielleicht erfindet irgendwer irgendwann so ein Gerät, womit man Emotionen übertragen kann…es ist schwer dieses Auf und Ab zu beschreiben und trotzdem reicht es wohl nicht an das tatsächliche Empfinden eines Borderliners heran.

      Was mich betrifft beschreib ich es gern in Kurzform folgendermaßen:

      Stell Dir als erstes eine Situation vor, in der Du wirklich so richtig richtig heftige Angst hattest (vllt sogar schon in der Ausprägung mit Zittern, Herzrasen und Schnappatmung). Dieses Gefühl hab ich bei oft einfach so, aber es kommt auch bei Schuldgefühlen oder wenn ich was Falsch gemacht hab auf Arbeit und zu nem Gespräch muss mit nem Vorgesetzten oder auch einfach so, wenn man mich um ein Gespräch bittet. Die Unsicherheit auf die Welt und Umgang mit Menschen lässt sich vielleicht damit vergleichen, dass Du in einem militärischen Sperrgebiet ausgesetzt wirst. Da gibts Tretminen (natürlich nicht gekennzeichnet), dann so brutales Werkzeug wie dünne, fast unsichtbare Drähte die so messerscharf sind, dass sie Dir einen Körperteil abtrennen, aber Du siehst sie nicht und natürlich bist Du da nicht allein auf der Spielfläche…da gibts ne Menge Leute, viele wollen Dir helfen, manche sind auf den ersten Blick biestig und böse und Du weißt nicht, wer es tatsächlich ehrlich meint und wer nur so tut, denn was auf den ersten Blick gut scheint, muss es ja nicht sein… nun lauf und beweg Dich nach Hause 😔
      Aber dieses intensive Fühlen gibts natürlich auch in die positive Richtung…dann leuchtet alles in unglaublich schillernden Farben, ich spüre wie mich Wärme durchströmt, fühle mich komplett und ganz und unbesiegbar, kann das Leben in mir fühlen und alles ist so unglaublich wow und intensiv…aber das hält nicht so lange an wie der Rest…dafür sorg ich schon denn das macht genauso Angst und wir sind wieder am Anfang…

      1. Achso, und Dunkel ists natürlich auch in regelmäßig unregelmäßigen Abständen, so dass Deine Sinne immer wachsam sein müssen…

  2. Eigentlich nimmst du die Realität da draussen ziemlich präzise und richtig wahr. *lol*
    Nein ernsthaft; ist es denn nicht wirklich so?
    Da draussen herrscht Krieg!
    Selbst unter vermeintlichen Freunden ist man nicht sicher. Vornerum lächeln sie dich an und hintenrum nutzen sie dich aus.
    Du nimmst die Welt vielleicht einfach richtig und ungefiltert wahr und diejenigen, die das nicht tun (oder können oder wollen) verdrängen das zum Selbstschutz einfach nur.

    Dein Filter ist halt kaputt. Na und? Ich kenne Leute, die haben VIEL größere Macken. Du bist wenigstens liebenswert.

    Bin ich jetzt irgendwie schwer doof? Verstehe ich da irgendwas so richtig falsch?

    1. Hmm…ich denke ja das Menschen wie ich in die Politik müssten…wir würden die Welt vielleicht doch noch zu einem besseren Ort machen, eben weil wir viel mehr wahrnehmen, gleichzeitig auf das Wohl aller bedacht sind und Ungerechtigkeit ja absolut unerwünscht ist…und mehr als zerstören können wir auch nicht, da sind wir dann ja wie die anderen, nur schneller und gründlicher. Das Leid würde also nicht mehr ewig andauern.

        1. Yeah, 🙂 dann mach da mal bitte Platz und räum auf und dann komm ich – Super-Madi und mach die Welt ein kleines bisschen bunter 😂

  3. Ich habe beide Beiträge gelesen, und ich kann mich (ausnahmsweise) dem AJ nur anschließen, Du kannst das wirklich gut beschreiben. Ich habe mich vorher noch nie ausführlicher damit beschäftigt. Ich kann Dir nur die Kraft und das Durchhaltevermögen wünschen, dass dein Therapeut recht hat und Du in 3-5 Jahren wieder dauerhaft „leben“ kannst, und ich würde Dich natürlich auch wählen! 😉

    1. Das ich es schaffe, dass Du und AJ mal einer Meinung seid, sollte rot im Kalender angestrichen werden ^^ Momentan gehts mir ganz gut 😀

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